Forschungspräsentationen der Teilnehmer

In kurzen Forschungspräsentationen können Sie aus Ihrer aktuellen Forschung für Fachkollegen berichten. Im Anschluss an jeden Beitrag wird es Gelegenheit für ein kurzes Gespräch geben.

Die Themen der Beiträge können dabei aus allen Bereichen der Naturwissenschaft, der goetheanistischen Naturbetrachtung, der Bildekräfteforschung, der Erarbeitung von Forschungsmethoden, der Anwendung von Forschungsergebnissen  und der Didaktik der Naturwissenschaften angemeldet werden. 

Format:

15 Minuten einschliesslich einem kurzen Gespräch von drei bis fünf Minuten.
Die Präsentationen können entweder in Deutsch oder Englisch gehalten werden.

Die Forschungspräsentationen finden in der Originalsprache statt  ohne Übersetzung!

Anmeldeschluss für Kurzbeiträge war der 15. August 2018.

In Kürze werden hier die Zusammenfassungen der angemeldeten Forschungsbeiträge publiziert.

 

1. Ursymbol der Gemeinschaft und des Lebens

Ingrid Hartmann
(DE)

Das Ursymbol der Gemeinschaft und des Lebens in der Idee, durch Symbolisieren, auf dem Weg der Schwelle. Das Symbol, die Idee, wie es uns immer wieder begegnet als Hyperzyklus in der Strukturbildung (M. Eigen, W. Ebeling, R. Feistel), als Strahlenkranz der Maria, Symbol der EU, im Rosenkreuz... Ein Symbol der Urzusammenhänge, der inneren Organisation für Gemeinschaftsbildung, Leben und Harmonie. mehr

2. Biologische Quantensprünge

Manfrid Gädeke
(DE)

An ein Verständnis nicht-kontinuierlicher Übergänge werden in der Physik weitreichende Hoffnungen geknüpft. Die Biologie kann zum lebensvollen Verständnis solcher Diskontinuitäten wohl Wesentliches beitragen.

3. Wasserqualität von Quellen und Heiligen Quellen – Untersuchung ihrer Eigenschaften mittels chemischer Analyse, Tropfbild, Algenuntersuchung sowie Wirkungssensorik

Manfred Schleyer
(DE)

Bei Qualitätsanalysen steht oft die Quantität von Inhaltsstoffen im Vordergrund. Qualität kann von der Quantität abhängen, geht oft aber darüber hinaus. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt über die Quantität hinaus mit der gleichzeitigen Verwendung vielfältiger Untersuchungsmethoden zu einer Beurteilung auch von hervorgehobenen, qualitativen Eigenschaften besonderer Wässer zu gelangen.

4. Ossifikationsprozesse als treibende Kräfte für die Krebserkrankung

Roselies Gehlig
(DE)

Bei der Krebserkrankung verlagert sich Knochen-Funktion aus dem Skelett in den Tumor hinein: Karzinome «verknöchern» nicht nur substanziell, sondern sie sind auch bestrebt, funktionell knochenähnlich zu werden. Die Krebserkrankung ist konstitutionell durch Nerven-Sinnes-Prozesse und darüber hinausgehende Ossifikationsprozesse geprägt. Arbeitsgebiet: Knochenphysiologie.

5. Ist Zeit eine Illusion?

Michael Jacobi
(DE)

Von Physikern wird seit einiger Zeit die Ansicht vertreten, Zeit sei Illusion und existiere nicht. Dagegen lehrt die Erfahrung, dass die Welt nicht ausschliesslich physikalisch verstanden werden kann und dass die Zeit existiert. Damit erhebt sich die Forderung nach Erweiterung der Wissenschaft, wodurch Erkenntnisse von der Wirklichkeit der Zeit gewonnen werden können.

6. Dreigliederung im Insektenreich am Beispiel der Bienen

Benjamin Bembé
(DE)

Die Dreigliederung ist bei Säugetieren und Mensch vielseitig ausgearbeitet worden. In ähnlicher Form findet sie sich auch im Insektenreich. Bei den mittleren Vertretern stehen hier die Fliegen und Hautflügler, zu denen auch die Bienen gehören. Einige Bienengattungen zeigen in der Gestalt ihrer Arten eine sehr deutliche Dreigliederung, auf die kurz hingewiesen werden soll.

7. Atem ist Leben – Erfahrungen mit dem tiefen, verbundenen Atmen

Kerstin Behnke
(DE)

Der Atem ist unsere elementarste Lebensfunktion. Darüber hinaus wird er in vielen alten Kulturen als Bindeglied zwischen Körper und Seele angesehen. Das tiefe, verbundene Atmen ist eine Methode, die intensive Erfahrungen ermöglicht und Selbstheilungskräfte aktivieren kann. Der Mensch kommt in Kontakt mit seiner innersten Kraftquelle. Das kann mit Begleitung selbst erfahren werden.

8. Steigbilder – gemeinsame Formensprache von Pflanze und Chemie

Beatrix Waldburger
(DE)

Prozessuales erkennen: Steigbilder entstehen auf Filterpapier im Fluss von Pflanzensäften und Metallsalzlösungen. Ein Lesen der Steigbilder muss ebenso im Fluss der Vorstellungen geschehen, damit ein Verständnis für die Formensprache entsteht.

9. Der Wärmeäther und Klang- oder Chemische Äther in und neben dem Sonnenspektrum

Frans Romeijn
(DE)

Im Lichtkurs sagt Rudolf Steiner, dass wir im rot-gelben Gebiet die Wärme finden und im blau-violetten Gebiet den Chemismus. Meine Erwartung war, dass beide Ätherarten auch neben dem sichtbaren Spektrum anwesend sind. Ich habe versucht, dies mit der Methode der Bildekräfteforschung zu untersuchen. Heraus gekommen ist, dass beide auf diese Weise wahrnehmbar sind.

10. Kunstlicht und Lebensprozesse

Markus Buchmann
(DE)

Licht und Lebensprozesse sind vielfältig miteinander verbunden. Einige neuere Experimente aus der Bildekräfteforschung zeigen problematische Wirkungen insbesondere von LED-Licht auf die Lebenskräfte. Über die Betrachtung der Ätherarten wird eine Erklärung versucht.

11. How Honey Bees Cope with the Varoa Mite

Johannes Wirz
(EN - ohne Übersetzung)

Since the eighties of the last century the Varroa mite has become a major threat to the honeybee and must be controlled by regular application of organic acids even by biodynamic beekeepers. However, in a number of regions in Europe colonies have developed resistance against or tolerance for the mite. Some of the mechanisms studied have a genetic basis. Since experimental colonies with resistant queens and non-resistant worker bees fail to cope with the mite it is likely that inheritance is a necessary but not sufficient prerequisite. Two hypotheses to understand what happens can be tested. First, the colonies that co-exist with the mite have originated from locally adapted ancestors. read more

12. Towards a Goethean Psychology

Graham Kennish
(EN - ohne Übersetzung)

It is self-evident that a Goethean science requires the observer to cultivate a disciplined and conscious inner life, yet a practical Goethean psychology to support this has remained undeveloped. I will demonstrate how a Goethean observation of the soul increases the conscious clarity of one's Goethean observation of the phenomenon.

13. Enhancing Goethean Observation

Graham Kennish
(EN - ohne Übersetzung)

Our Goethean observations can be “blurred” by the stimuli of daily life and as well as our inner expectations. I have been researching an anthroposophical method which allows this “astral fog” to be visible to the observer as gesture, thus enhancing empathy. It could be a tool for Goethean practitioners in any field and it is also an effective preparation for meditative work. The method is the basis for a unique and very effective anthroposophical therapy, which has been trying for several years to be visible to the interest of the Medical Section.

14. Study of the Healing Plant Lysimachia Nummularia as a Basis for a new Medicament

Alejandro Casteller
(EN - ohne Übersetzung)

In this project, the morphologic and physiologic characteristics of Lysimachia nummularia (Primulaceae) are being studied along the seasons following a goetheanistic approach. At the same time, members of the same genus and family (particularly those with medicinal properties) are being considered to provide a broader overview and find similarities and contrasts with L. nummularia. This project is part of my professional training in goetheanistic-anthroposophic natural sciences done in collaboration and with support from Institut Hiscia in Arlesheim and based upon a brief indication from Rudolf Steiner: “Salbe für offene Krebsgeschwülste: Lärchenharz, Bienenwachs, Thymian und Pfenningkraut in weicher Grundlage”.

15. From the Grounds of Eternity: The Subject as Objective and the Object of Subjectivity

Barry Lia
(EN - ohne Übersetzung)

There may be a way to think of both the physical world of objects and our conscious sensory world as arising “from the Grounds of Eternity” of the third stanza. Comparative sensory morphology offers perspective on the “bodily instruments” of consciousness of which Steiner writes in Riddles of the Soul.

16. Bars vs Stripes: Correlations between Shape and Colour Pattern in Fishes

Stephen Wood
(EN - ohne Übersetzung)

I will examine whether modern techniques of geometric morphometrics are able to shed light on the correlation between melanistic colour pattern and body shape in fishes. My particular focus will be freshwater sunfish family, Centrarchidae, and I will compare the revealed patterns with those found in birds and mammals. (Can optionally include performance of the sunfish dance - with volunteers, even!)

17. Computational Models for Genome Rearrangements

Marilia Dias Vieira Braga
(EN - ohne Übersetzung)

In the domain of bioinformatics, I work mainly with abstract models for genome rearrangements. In particular, I have studied the genomic distance, that typically describes the minimum number of large-scale mutations that transform one genome into another.

18. The Scientific Basis of the Agricultural Course

Alain Morau
(EN - ohne Übersetzung)

The Agricultural Course of Rudolf Steiner demands greatly of the farmer’s forces of knowledge. But before a content-related discussion can be taken up, it should be clarified, wherein its method lies. This epistemological question had been little reflected until now. This presentation will discuss how the the goetheanistic objective idealism underlies the Course. (see my article in DieDrei, Vol. 6, 2018)

19. Astronomy and Astrophysics – Two Paths to Cosmic Knowledge

Søren Toft
(EN - ohne Übersetzung)

The two concepts, Astronomy and astrophysics, are introduced. Astrophysics as developed in university – sponsored science in the 20th century (and continued today), and astronomy as viewed from the ground under the sparkling star-sphere (the phenomenological approach). As the starting-points are very different, the resulting models and ideas differ quite remarkably. If a spiritual relation to the heavens is searched, the phenomenological approach is recommended. This point of view may be interesting for participants in Goetheanum-school (Freie Hochschule für Geisteswissenshaft am Goetheanum).

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