Arbeitsgruppen zu Fachthemen

Die Arbeitsgruppen sind gedacht zur Vertiefung einzelner Themen und Fragestellungen in kleineren Gruppen. Anmeldeschluss war der 15. April 2015. Anschließend finden Sie auf dieser Seite die angebotenen Gruppen mit kurzen Beschreibungen.

 

Themen:

Die Themen dieser Arbeitsgruppen können dabei alle Bereiche der Naturwissenschaften abdecken (und müssen sich nicht direkt auf das Konferenzthema beziehen). Wünschenswert sind insbesondere auch Arbeitsgruppen, die aktuelle Forschungen aufgreifen, Methoden erarbeiten und diskutieren, didaktische Gesichtspunkte behandeln und spezifische oder fächerübergreifende Fachthemen vertiefen.

 

Format:

dreimal 90 Minuten, einsprachig in Englisch und/oder Deutsch

 

1. Arbeitsgruppe:

Torsten Arncken: Wirkungen der Metalle auf den Duft der Pflanzen und im bildhaften Denken

abgesagt

 

2. Arbeitsgruppe:

Meditative Methoden in der Naturwissenschaft

(DE)

Rudolf Steiner regte an, naturwissenschaftliche Forschung mit imaginativen und inspirativen Methoden zu erweitern und zu vertiefen. Diese Anregungen wurden und werden in verschiedenster Art und Weise verfolgt. Die Arbeitsgruppe soll Raum für die Darstellung verschiedener solcher Richtungen und dem Austausch über methodische Fragestellungen bieten.

Markus Buchmann

Geboren 1966, Laborant, natur-
wissenschaftliches Studienjahr im Glashaus, Mitbegründer und Vor-
stand der Gesellschaft für Bilde-
kräfteforschung.

 

3. Arbeitsgruppe:

Praxis der übersinnlichen Wahrnehmung

(DE/EN)

Die Fähigkeit zur übersinnlichen Wahrnehmung kann auf einem eigenen, persönlichen Erkenntnisweg erreicht werden. Die Menschen sind aber zu jedem Zeitpunkt viel näher an der Wahrnehmung von Übersinnlichem, als sie es oft vermuten würden. In dieser Arbeitsgruppe wird mit praktischen Übungen – vor allem in der Natur - die Möglichkeit zur Erprobung und Erweiterung der eigenen Sensibilität bezüglich des Übersinnlichen gegeben. Der Verlauf der Arbeitsgruppe orientiert sich an den Fähigkeiten der Teilnehmer. Es wird Wert auf die Vermittlung einer klaren Wahrnehmungsmethodik gelegt und deren Bezug zum Anthropo-
sophischen Erkenntnisweg aufgezeigt. Der Kurs ist zunächst einmal voraussetzungslos und eignet sich sowohl für Menschen, die sich dem Thema der übersinnlichen Wahrnehmung sachte annähern möchten, als auch für Menschen, die bereits einen spiri-
tuellen Weg gehen und sich ihrer eigenen Wahrnehmung unsicher sind. Ziel des Kurses ist, die Teilnehmer auf ihrem eigenen Weg zu bestärken und auch Möglichkeiten zum eigenen Weiterforschen zu geben.

Frank Burdich

Langjähriger Oberstufenlehrer für Chemie, Biologie und Informatik an der Waldorf-
schule in Krefeld - seit 2012 Geschäfts-
führer der Gesellschaft für angewandte Geistesforschung GmbH mit Sitz in Dipperz bei Fulda – Forschungs-schwerpunkte: Substanz-, Homöopathie- und Phytothera-
pieforschung, innere Qualität von Lebens-
mitteln, Einfluss technischer Geräte und übersinnlicher Entitäten auf den Menschen, übersinnliche Eurythmiebeobachtung, spirituelle Unternehmensberatung, Methodik und Didaktik der übersinnlichen Wahrnehmung.

 

4. Arbeitsgruppe:

Bildschaffende Methoden - Kupferchloridkristallisation, Steigbild, Tropfbild, Algenmorphologie

(DE/EN)

Zu Beginn werden die drei bildschaffenden Methoden vorgestellt, ihre Pioniere, physikalische und chemische Grundlagen und ihre Anwendungsgebiete. Der zweite Tag ist dem Thema von Gestalt und Gestaltbildung gewidmet. Wir werden diskutieren, wie Bilder wahrgenommen und ausgewertet werden. Zum Abschluss darf man selbst ins Tun kommen und mit Bildern üben.

Kupferkristallisation


Wie kann es verstanden werden, dass sich bei der Kristallisation von Kupfer-
chlorid in Anwesenheit von Zusätzen wie z.B. wässrigen Pflanzensäften, diese Formen ausbilden?

Kupferchlorid-kristallisation

Bei der visuellen Beurteilung von Kristallbildern kann zwischen analytischer und qualitativer Wahrnehmung unterschieden werden. Welche Bedeutung hat die Art der Wahrnehmung für das Erkennen der Gestalt von Kristallbildern?

Steigbild


Substanz und Gestalt sind zwei sichtbare Aspekte einer Pflanze. Diesen zugrunde liegt die Gestaltbildung als Ausdruck einer unsichtbaren Gestaltungskraft. Wie kann mir diese bewusst werden?

Tropfbildmethode


Wasser ist Grundlage des Lebendigen und Bedingung für die dort waltenden Gestaltungsprozesse. Wie kann die Beziehung Was-
ser – Gestaltung – Leben verstanden werden?

Nicolaas Busscher

Physiker
Universität Kassel
FB11 Ökologische Landwirtschaft
FG Ökologische Lebensmittelqualität

Jürgen Fritz

Agraringenieur
Universität Kassel
FB11 Ökologische Landwirtschaft
FÖL – Koordinationsstelle Biologisch-Dynamischer Landbau

Beatrix Waldburger

Chemieingenieur
WALA Heilmittel GmbH
Grundlagenforschung

neu: Michael Jacobi

Physiker
Institut für Strömungswis-
senschaften Herrischried
Beziehung Wasser - Lebens-
prozesse

 

5. Arbeitsgruppe:

Sonja Schürger, Holger Coers: Sinnliche Erkenntnis der Landschaft – dem Genius Loci des Goetheanumparks begegnen

abgesagt

 

6. Arbeitsgruppe:

Die Pflanzenentwicklung und der Weg des Wissenschaftlers

(EN/DE)

Goethe hat uns gelehrt, dass der Forschungsgegenstand die Beobachtungsart bestimmt. In dieser Arbeitsgruppe werden wir die Beziehung zwischen dem Pflanzenwachstum und den Werkzeugen beleuchten, die wir dafür in uns entwickeln müssen, um die Ebenen der Pflanzenentwicklung zu verstehen. Ein dritter Schritt wird uns auf den Weg des Wissenschaftlers und den Schu-
lungsweg Rudolf Steiners bringen.

Dr. Margaret Colquhoun

Studierte in den 1960er Jahren Evo-
lutionsbiologie an der Universität Edinburgh und arbeitete danach zwölf Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Danach forschte sie mit Thomas Göbel am Carl Gustav Carus Institut in Öschelbronn, mit Jochen Bockemühl an der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum in Dornach. Seit 1987 lehrt sie goetheanistische Naturwissenschaft, hauptsächlich in Grossbritannien. Gegenwärtig leitet sie ein Lehr- und Forschungs-
zentrum für goetheanistische Naturwissenschaft und Kunst in Schottland.

 

7. Arbeitsgruppe:

Raum-Hülle und heilende Regeneration / Schaffung von Ressourcen bildenden Orten

(DE)

Formen, Proportionen und Materialien sind Kräfte, die bildend wirken. Raum-in-Raum-Lösungen als Installationen, die die innere und äussere Gesundheit unterstützen und fördern. Raum grosse Modelle ermöglichen ein Erleben der eigenen Grenzen und Seelenräume. Anleitung zum Schaffen von temporären persönlichen Kraftorten.

Claudia Ehrsam

Rudolf Steiner-Schule Mayenfels, Pratteln. Maturitätsschule für Absolventinnen von Rudolf Steiner-Schulen, MARS, Zürich. Eidg. Matur. Studium der Architektur an der ETH Zürich. Seit 1999 Architektin und Baulei-
terin. Ausbildung zur Geomantin und Elek-
trobiologin. Seit 2012 selbständige Tätig-
keit als Architektin, Geomantin und Elektro-
biologin im eigenen Atelier.

 

8. Arbeitsgruppe:

Das chemische Experimentieren als Element eines Schulungsweges

(DE/EN)

In der Chemie kann eine Begegnung mit Kräften und Wesenhaftem gesucht werden, die in und zwischen den Stoffen wirksam sind und sich in chemischen Phänomenen offenbaren. Der Ausgangspunkt für einen solchen Erkenntnisweg liegt im chemischen Experimentieren. - Welche Erkenntnishaltung nehmen wir dabei ein, welche Haltung zum Experiment? Und was soll eigentlich „wesenhaft“ bedeuten? Diesen Fragen werden - an Experimenten zum Zinn übend und im Gespräch - nachgegangen.

Martin Rozumek

Chemiker mit Nebenfach Philosophie. Seit 2006 Wissenschaftlicher Mit-
arbeiter der WALA Heilmittel GmbH. 2000-2006 Forschungsinstitut am Goetheanum, 1994-2000 Friedrich von Hardenberg Institut für Kulturwissen-
schaften, Heidelberg, und Anthroposo-
phische Gesellschaft in Deutschland. Veröffentlichungen zu chemischen, chemiephilosophischen und pharma-
zeutischen Themen unter goetheanistischem Blickwinkel.

Dr. Martin Errenst

Chemiker. 1991 bis 1999 goetheanistische Forschung am Carl Gustav Carus-Institut zu den Substanzen, insbesondere Lipidsub-
stanzen der Mistel; später Dozententätig-
keit in Peru, Tätigkeit als Waldorflehrer. Derzeit Geschäftsführung einer Waldorf-
schule und Forschung zur Phänomenologie der Metalle. www.errenst.eu

 

9. Arbeitsgruppe:

Water phenomena

(EN) *** only in english ***

A presentation of experiences and results from holding water phenomena workshops. These workshops, given over several years, use a hands-on curriculum of simple hydrodynamic experiments, form and dynamic drawing, clay modeling and Eurythmy. The curriculum strives to help the participant develop keener observation skills and awaken an appreciation for the positive qualities of water.

Diese Arbeitsgruppe wurde zusammengelegt mit der Arbeitsgruppe Nr. 10: Arbeitskreis für Strömungsforschung: Strömungen in der Natur (und Technik)

Jennifer Greene

Founder of the Water Research Institute (WRI), pioneered the use of "flow forms" in the United States in 1991. Under her direc-
tion, WRI is home to the first laboratory for the Drop Picture Method in North America. Greene has given workshops in Africa, South America, India, Europe and in the US, allowing water to tell its story. She has also presented at three World Water Forums. Her call at the World Summit on Sustainable Development that water, itself, should have a voice found an echo in The Hague, Kyoto, Mexico City, and Istanbul World Water Forums and at sessions of the World Water Council. Greene, raised on a hill country Vermont farm, took the agricultural course at Emerson College with Dr. Herbert Koepf and worked at Tablehurst Farm with Kathryn Castelliz, who wrote „Life to the Land“. She is active in the biodynamic group in northern Maine.

 

10. Arbeitsgruppe:

Arbeitskreis für Strömungsforschung: Strömungen in der Natur (und Technik)

(DE)

Strömungsbeobachtungen a) in der Natur; b) Beobachtungs- und Forschungsmethoden; c) Wasserbewegungen; d) Strömungen erkennen; e) soziale Auswirkungen von Strömungsprojekten.

Diese Arbeitsgruppe wurde zusammengelegt mit der Arbeitsgruppe Nr. 9: Water phenomena

Georg Sonder

Dipl.-Phys. und Dipl.-Ing.(FH) für Maschi-
nenbau. Arbeit in der Industrie als Kon-
strukteur für Werkzeugmaschinen, Misch-
maschinen und Anlagen der Arzneimittel-
technik. Arbeit in Ingenieurbüros für Ener-
gietechnik und Umweltschutz.

Felix Hediger

Geboren 1970, 11 Jahre Waldorfschule, technisch-mechanische Ausbildung und Arbeitsfelder als Konstrukteur, künstle-
rische Ausbildung im Bereich der freien Bildhauerei an der Alanus Hochschule, mit anschliessender  Tätigkeit als freier Künst-
ler und in sozialen Zusammenhängen. Zur Zeit freie Mitarbeit am Strömungsinstitut Herrischried und Betreiber einer kleinen Entwicklungswerkstatt zur Realisierung von Vorhaben oder "apparativen Synthesen" im Zusammenspiel von Technik, Kunst und Spiritualität.

 

11. Arbeitsgruppe:

Gestalt- und Substanzbildung der Pflanze und die drei Prinzipien Sal – Merkur – Sulfur

(DE)

Seit 1908 sprach Rudolf Steiner immer wieder über die Bedeutung der „Tria Principia“ im Mittelalter und die Notwendigkeit eines neuen Verständnisses. Wie wenden wir die der mineralischen Welt entnommenen Begriffe auf die Prozesse in der lebendigen Pflanze an? Wie ist ihr Zusammenhang zu den 4 Elementen und den sogenannten Imponderabilien, den Äther-
kräften? Gemeinsam wollen wir die Beziehung von Sal – Merkur – Sulfur mit den irdischen und kosmischen Aspekten einer Pflanze, mit ihren Lebensprozessen und den dabei gebildeten Substanzen bewegen. Geübt werden soll dies an konkreten Heilpflanzen.

Michael Kalisch

Diplombiologe. Waldorfschule Pforzheim. Musik- und Biologiestudium. Seit 1992 selbständiger Autor, beschäftigt mit goe-
theanistischen Forschungsthemen (Schwerpunkt Heilpflanze, "Drei Prin-
zipien"), allgemein anthroposophischen Themen ("Das Böse. Polarität und Stei-
gerung" 1998, geschichtliche Sympto-
matologie u.a.), daneben zahlreiche Ver-
öffentlichungen in Zeitschriften.

Ruth Mandera

Nach dem Studium der Biologie 3 Jahre Ausbildung und Forschung an der Natur-
wissenschaftlichen Sektion. Von 1983 bis 1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der WALA Heilmittel GmbH, Grundlagen-
forschung zur Steigbildmethode, zum Goetheanismus, zur Heilpflanzenerkennt-
nis. Seit 1998 freiberufliche Dozentin für Botanik und goetheanistische Heilpflan-
zenbetrachtungen, vorwiegend in der Aus-, und Weiterbildung von Ärzten, Heilpraktikern und Apothekern.

 

12. Arbeitsgruppe:

Goethean psychology – the observation of the inner life

(EN) *** only in english ***

Rudolf Steiner spoke quite harshly against psychoanalysis as it was developing in the early 20th century, but some of his comments have led to anthroposophy failing to take much part in the developments leading to the rich and varied streams of psychology in the following 100 years – Gestalt, Logotherapy, Psychosynthesis etc. The creation of Psychophonetics 25 years ago by Yehuda Tagar has developed into an experiential methodology founded on the anthroposophical structure of the soul given by Rudolf Steiner in 1910 (Psychosophy). My wish is to outline the threads which have led to this situation, present the fundamentals of Psychosophy and to explore together experientially, how psychophonetics can be a practical research tool for an anthroposophical psychology.

Graham Kennish

68 years old, father and grandfather with a first degree in Psychology; attended Emerson College UK and worked in Camphill, but the main work has been in Steiner/ Waldorf Schools as an upper Science teacher and teacher trainer. Member of the Education and the Science Sections and a Class Member. Completed the 4 year training in the modality of anthroposophical psychotherapy known as Psychophonetics and for several years has been giving sessions to colleagues in these 6/7 UK schools, as a support to their teaching. Research interest is in developing a Goethean Psychology.

 

13. Arbeitsgruppe:

Quantum physics – is there a way to speak about it with non-specialists?

(EN) *** only in english ***

Quantum physics is considered to be such a difficult theory that even specialists have difficulties understanding its philosophical foundations. It would seem that non-specialists don't stand a chance! On the other hand, one could conclude that when speaking about Quantum Physics everyone is in a sense a non-specialist. So we want to turn the question around: Is there a way to speak about Quantum physics without speaking as a non-specialist? So in this workshop we will dive into the different "understandings of understanding“ and consider what confidence we can have that a product of thinking (such as a theory) is understandable with thinking.

Johannes Kühl

Physicist, was a Waldorf high-school teacher for 14 years in Stuttgart, before coming to Dornach to lead the Science Section in 1996. Research work includes Goethean optics, color, quantum physics and technology.

Matthias Rang

Physicist, studied in Freiburg and Berlin, and was a guest scientist at the University of Washington in Seattle. He joined the Research Institute in 2007 and has just finished his PhD thesis on the phenome-
nology of complementary color.

 

14. Arbeitsgruppe:

Laura Liska, Troy Vine: The significance of Goethe's theory of color in science and philosophy today

abgesagt

 

15. Arbeitsgruppe:

Radioaktivität, erst seit dem Mysterium von Golgatha in der Erde?

(DE)

Der im Titel angegebenen Aussage von Rudolf Steiner wird auf ihre Denkbarkeit nachgegangen, sowohl vom Gesichtspunkt der Anthroposophie wie auch vom Gesichtspunkt der heutigen Physik. Dies wird in der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe besprochen. Dann kommt in der zweiten Sitzung auch die Datierungsfrage bezüglich der Erdgeschichte zur Sprache, sowohl nach Aussagen von Rudolf Steiner wie auch nach üblichen Gesichtspunkten aus der Geologie und auch nach Auffassung der sogenannten Kreationisten. In der dritten Sitzung können dann weitere Fragen besprochen werden, die zum Beispiel noch nicht in der ersten oder zweiten Sitzung genügend zur Aussprache gekommen sind.

Drs. M.M. (Mario) Matthijsen

Studierte Physik in Utrecht (Niederlande) und machte seine Abschlussarbeit in Richtung Grundlagen der Physik über die spezielle Rela-
tivitätstheorie Einsteins in 1991. Er hat dann an und mit der Tropfenbildmethode gearbeitet im Bolk Instituut in Driebergen bis Ende 1995. Danach ist er im Gebiet des Lärmschutzes tätig geworden, zuerst bei einigen akustischen Bera-
tungsstellen und dann seit 2005 bei örtlichen Behörden in Den Haag und Umgebung. Innerhalb der Naturwissenschaftlichen Sektion ist er seit mehr als 20 Jahre tätig in der Organisation in Holland und seit Anfang 2013 auch im Kollegium der Naturwissenschaftlichen Sektion in Dornach. Seit Herbst 2012 hat er sich intensiv mit der Frage der Radioaktivität im Rahmen des Themas Über/Unter-Natur beschäftigt.

 

16. Arbeitsgruppe:

Das Potential des Goetheanismus für die Naturwissenschaft des 21. Jahrhunderts. Weshalb die aktuellen Lebenswissenschaften und der Goetheanismus näher zueinander rücken.

(DE/EN)

In den letzten Jahren wird "Teleologie" auch in der Biologie ernsthaft diskutiert. Epigenetik, Autonomiezunahme in der Evolution und Evo Devo, die praktisch alle "Bauplangene" der höheren Wirbeltiere bereits in den niederen Vorfahren nachgewiesen hat, lassen gerichtete Evolution zumindest als Hypothese erscheinen. Können wir heute eine Annäherung von Natur- und Geisteswissenschaft beobachten? Diese Frage möchten wir im Workshop besprechen. 

Johannes Wirz

Promotion in molekularer Genetik; Co-Lei-
ter der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum; Projekte über die Ökologie der Schmetterlinge und die Aufwertung ihrer Lebensräume, zur Stärkung der Gesund-
heit der Honigbiene sowie über non-target effects gentechnischer Veränderungen an Kulturpflanzen; Herausgeber der Elemente der Naturwissenschaft; Seit 2014 zusätzlich Mitarbeiter der Lehr- und Versuchsimkerei Fischermühle, Mellifera e. V.; Seminare über goetheanistische Natur-
wissenschaft, Anthroposophie, wesensgemässe Bienenhaltung und aktuelle Entwicklungen in der Biologie.

Bernd Rosslenbroich

Leiter des Instituts für Evolutionsbiologie an der Universität Witten-Herdecke, seine Arbeitsgebieten sind Trends in der Makro-
evolution, Organismusverständnis und Systembiologie sowie methodische Fragen einer organismischen Biologie.

 

17. Arbeitsgruppe:

Meinhard Simon: Die unbekannte Welt der Mikroben – Meister des Stoffwechsels in allen Naturreichen

abgesagt

 

18. Arbeitsgruppe:

Hans-Christoph Vahle: Pflanzensoziologie – ein wenig bekanntes Konzept einer goetheanistischen Landschaftskunde

abgesagt

 

19. Arbeitsgruppe:

Methodik und Didaktik eines phänomenologischen Unterrichts in Biologie und Chemie

(DE)

In der Arbeitsgruppe sollen Möglichkeiten und Ziele einer Methodik und Didaktik, die den phänomenologischen Unterricht als Leitlinie verfolgt, bearbeitet werden. Die Problematik, die durch die fortschreitende Digitalisierung unserer Welt neu auftaucht, wird angesprochen und im gemeinsamen Gespräch werden Wege zur Lösung gesucht. Interdisziplinarität und Förderung der Eigenaktivität der Lernenden sollen ebenso angesprochen werden, wie auch das Potential, das der phänomenologische Zugang zu den Lerninhalten der Naturwissenschaft gerade auch für Abschlussprüfungen bietet.

Ulrich Wunderlin

Lehrer für Biologie und Chemie an der Atelierschule Zürich mit dem Schwerpunkt der Didaktik der Chemie und eines zeit-
gemässen Ökologieunterrichts. Autor des dreibändigen Lehrbuchs der phänomeno-
logischen Chemie (edition waldorf).

 

20. Arbeitsgruppe:

Kees Veenman: Farbenmeditation

abgesagt

 

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